Gentest Histiozytäres Sarkom

Das Histiozytäre Sarkom (Maligne Histiozytose) ist eine der Haupttodesursachen bei Berner Sennenhunden.
Die Unversität in Rennes/Frankreich führt seit Jahren eine genetische Studie über das Histiozytäre Sarkom (HS) beim Berner Sennenhund durch.
In diese Forschung sind Proben von über 1000 Berner Sennenhunden eingeflossen.
Die Forschungsgruppe aus Rennes hat die genetischen Marker, die für das Risiko, HS zu entwickeln, verantwortlich sind, identifiziert.
Diese Studie ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit in Frankreich und im Ausland zwischen Forscherteams, Tierärzten, Zuchtvereinen und vielen Züchtern und Besitzern von Berner Sennenhunden.
Es wurde ein Gentest entwickelt, der drei Ergebnisse feststellt:

A Der Hund hat ein vierfach geringeres Riskio ein Histiozytäres Sarkom zu entwickeln
B neutral
C Der Hund hat ein vierfach höheres Risiko, einHistiozytäres Sarkom zu entwickeln.

Dieses Ergebnis sagt nicht aus, dass der Hund an HS erkranken oder nicht erkranken wird.
Es soll ein Werkzeug sein, das dem Züchter ermöglicht, riskante Verpaarungen zu meiden.
Die Empfehlung ist, keine C-Hunde miteinander zu verpaaren.
Ziel soll nicht sein, Hunde wegen des Ergebnisses aus der Zucht zu nehmen. Wir brauchen die genetische Vielfalt!
Die Universität in Rennes benötigt für ihre weitere Forschung und um ihr Ergebnis zu bestätigen, noch Proben von gesunden Hunden, die über 8 Jahre alt sind und von Hunden, die einen Befund (HS) haben.
Ebenso hilft natürlich jeder Berner, für den der Test beantragt wird, der Forschung.
Info HS-Test Antagene
Die Antragsformulare können hier herunter geladen werden.

Im Rahmen der Ermittlung des genomischen Zuchtwertes des SSV wird auch ein Pretest auf HS durchgeführt:
http://www.ssv-ev.de/genomischer_Zuchtwert_Einzelheiten.php#ZW